Vor sechs Monaten bedeutete der Kauf eines humanoiden Roboters, einen Scheck über 15 000 bis 25 000 € auszustellen. Heute bieten drei Hersteller monatliches Leasing an. Warum dieser Wandel stattfindet und warum er wahrscheinlich der richtige Schritt für Sie ist.
Die Auto-Analogie
Erinnern Sie sich: Vor zwanzig Jahren kaufte man sein Auto bar. Heute werden 80 % der Neuwagen finanziert oder geleast. Der Grund? Flexibilität bewahren, kein Kapital binden und stets die neueste Generation fahren.
Der humanoide Roboter folgt exakt derselben Entwicklung. Die Gen 2 ist noch eine Early-Adopter-Version. Die Gen 3 kommt 2027-2028 auf den Markt. Wer heute für 22 000 € kauft, zahlt den vollen Preis für ein Produkt, das in 18 Monaten veraltet sein wird.
Die Zahlen sprechen
Drei Beispiele vom Markt im Mai 2026:
- Unitree G1 : 450 €/Monat (vs. 16 000 € Kaufpreis). Über 36 Monate = 16 200 €. Fast neutral, außer dass Sie Ihr Cash behalten.
- Figure 02 : 1 800 €/Monat für Unternehmen, Kauf nicht möglich. Leasing ist der einzige Weg, an das Produkt zu gelangen.
- 1X NEO : 500 €/Monat im Abonnement, Netflix-ähnliches Modell mit enthaltenen Services (Wartung, Firmware-Updates, 24/7-Support).
Zu vermeidende Fallstricke
Leasing ist nicht magisch. Drei klassische Fallstricke:
- Die Bindung : Die meisten Verträge laufen über 24 oder 36 Monate. Vorzeitige Kündigung = Strafe.
- Der Verschleiß : Rückgabe mit Kratzern oder Schäden = Rechnung. Lesen Sie die Definition von „normaler Verschleiß“ (wear and tear).
- Der Kauf zum Vertragsende : Wenn Sie den Roboter behalten möchten, kann der Restwert >50 % des Neupreises betragen. Nicht immer rentabel.
Unser Rat
Wenn Sie sich bei Ihrer Nutzung in 2 Jahren nicht sicher sind, wählen Sie Leasing. Wenn Sie genau wissen, was Sie tun wollen und den Roboter 5 Jahre+ nutzen möchten, bleibt der Kauf relevant. In 80 % der Fälle gewinnt Leasing.
Der Botoide-Vergleichsrechner wird ab MVP2 ein Modul zur Leasing-vs.-Kauf-Simulation für jeden Roboter integrieren.
